Erlebnisbericht zur Yu-Gi-Oh! DM 2012

Best couple in YGO right after YuseixAki.

Ein tolles Wochenende ging zu Ende und wieder gab es nicht genug Zeit bei allen Events mitzumischen.  Was bleibt ist ein Loch im Geldbeutel und ein Sack an Erfahrungen.

Am Samstag früh um 4.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ging es für mich los. Aufstehen, anziehen und ab ins Auto, 3 1/2 Stunden Fahrt bis ins weit entfernte Bochum (die 1 Stunde Puffer, die eingeplant war, hätte ich mir schenken können – alle Straßen waren leer-_-). In Bochum angekommen ging es dann ans Registrieren für das Main Event, die Deutsche Meisterschaft natürlich. In den Gängen liefen die Kinder mit lächzenden Blicken nach Rescue Rabbits und Tour Guides herum, während noch fleißig getauscht und über Decklisten gegrübelt wurde. Der Andrang war zwar mit ca. 950 Spielern nicht so groß, wie noch bei der Championship Series in Leipzig diesen Februar (ca. 1.200 Spieler), aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Bevor es dann 10.30 Uhr mit dem Main Event und den Einsammeln der Decklisten begann, erspähten meine Augen ein weißes T-Shirt mit der mir sehr bekannten Yugi-Facepalm.

Darin verbarg sich natürlich keine Geringere, als die gute Yami no Yami aka YuseiYami. Das Treffen war definitiv eines des Highlights des Wochenendes. Zumal man nicht jeden Tag Deutschlands einzige Yu-Gi-Oh!-Subberin trifft , die noch dazu am anderen Ende des Landes wohnt. Doch viel Zeit zum Austauschen blieb nicht, da die DM schon in vollem Gange war.

Um euch nicht mit Details zu langweilen, hier mal das Fazit des Samstages: 7 Matches insgesamt, davon 5 Niederlagen (verflucht seist du, Metagame!!), 1 Sieg durch Matchwin und 1 Sieg durch einen Drop des Gegners. Alles in allem kein glorreiches Ergebnis, aber spaßig war es trotzdem. Und aus Niederlagen soll man ja bekanntlich lernen^^. Um 8 Uhr abends ging es dann ab in die Ferienwohnung, noch ein kurzes Abendbrot und den Tag noch mal Revue passieren lassen. Danach ging’s auch schon ins Bett, schließlich musste ich ja fit für den nächsten Tag sein.

Am Sonntag war dann alles ein bisschen entspannter, da ich mich ja – wen wundert’s – nicht für die Finalrunden qualifiziert hatte. Nach ein bisschen Stöbern beim Kartenhändler und ein paar kleinen Einkäufen ging es dann zu den Public Events. Da die Anmeldezeiten relativ kurz waren (11-13 bzw. 15 Uhr teilweise) und das Battle Pack Turnier im Sealed Format länger dauerte, als gedacht, reichte es nur dafür. Obwohl ich mir dachte: „Wenn jeder die gleiche Anzahl Booster bekommt und daraus ein Deck baut, haben doch alle die gleichen Chancen.“ überzeugte die Realität mich vom Gegenteil. Wenn man halt fast nur schwache Level 4 Monster und dazu zwei Rang 3 Xyz-Monster zieht, helfen auch keine 2 Heavy Storms und Call of the Haunted -_-‚. Somit stand im Grunde das gesamte Wochenende unter dem Motto „Just for fun“. Da ich mein Highlight jedoch schon erlebt hatte, ließ sich das verschmerzen.

Bevor es jedoch auf die lange Heimreise ging hieß es für Yami und mich natürlich noch: Finale schauen. Es gab sogar zwei Finalduelle: Einmal das Finale der „Battle of the States“ und das Finale der DM. Bei den Battle of the States traten Dino-Rabbit gegen Chaos-Dragon an, wobei das Dino-Rabbit-Deck, welches aktuell sicher mindestens 300 € wert wäre, komplett nass gemacht wurde. Das Finale der DM hingegen war dann ein Mirror-Match mit zwei Chaos-Dragon-Decks. Am Ende hieß der Sieger Muci, der mit 2 Red-Eyes Metal Dragons, einem Lightpulsar Dragon und einem Black Luster Soldier (wenn ich mich recht erinnere) einen grandiosen OTK gegen den Card Trooper des Gegners gleich zu Beginn des 2. Duells hinlegte.

Fazit:

Für meine erste DM hat sich die lange Anreise definitiv gelohnt. Es gab interessante Duelle, nette Leute und die Erkenntis, dass man sich auch mit 3 Drachen-Structures ein Deck bauen kann, was die Deutsche Meisterschaft gewinnt. Das Essen war durchschnittlich, aber dafür auch nicht so teuer, wie beispielsweise auf der Leipziger Messe. Auch die Location lag relativ zentral (obwohl so gut wie alles im Ruhgebiet „zentral“ liegt) und die Events waren, bis auf die Anmeldezeiten, sehr gut organisiert. Danke dafür an die Veranstalter, die Judges und alle Freiwilligen. Ich freue mich schon auf die nächste DM^^.

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5 Kommentare zu “Erlebnisbericht zur Yu-Gi-Oh! DM 2012

  1. Schade. Naja,was will man machen. Dafür hast du Erfahrung sammeln können, die sicher beim nächsten mal von Vorteil sein kann. Sowas sollte man nicht unterschätzen. Aber 3 1/2 Stunden WTF, darauf hätte ich keine Lust gehabt o,O.

  2. Ist leider nicht so meine Welt, aber ich hatte 2 Jahre mit/gegen 3 Freunde gezockt, leider sind wir alle irgendwann abgesprungen, schande aber ich denke manche Hobbys überleben die Zeit eben nicht ^^ Hab immer noch tonnenweise karten, ob ich die wohl noch irgendwann auf einen schlag loswerden kann? X_X Bezweifel ich, aber netter Bericht von dir^^

    • Könntest ja mal ein paar Fotos hochladen, wo man vielleicht die seltensten Karten drauf sieht. Wenn’s was für mich dabei ist sag ich dir einen Preis und du kannst ja dann die komplette Sammlung auf eBay reinstellen und mir den Link schicken.

      • Ne danke ich hatte nur Angebote um die 700€ das war mir zu wenig und ich wollte wirklich 90% auf einmal loswerden, die meisten wollen ja nur die handvoll Superduper karten ^^ ich werd das noch etwas abwarten lassen

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