SCS Release Turnier in Halle (Saale)

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Hier nun mal nach längerer Zeit wieder ein kleiner Bericht über ein lokales Yu-Gi-Oh!-Turnier. Dies fand am 17.01.2015 in Halle (Saale) statt.

Fast ein ganzes Jahr habe ich mich nun kaum mit den Neuerungen der TCG-Szene auseinandergesetzt (von den neuen Karten im Anime mal abgesehen) und als dann die Nachricht eines Duellfreundes kam, ob ich mal wieder Lust hätte, an einem lokalen Event teilzunehmen, lies ich mich natürlich nicht zweimal bitten.

Es fand wieder in der kleinen Grundschule statt, in der bereits vorher die anderen SaaleChampionships liefen, jedoch wurden die Duellräume einmal komplett gewechselt, wodurch nun mehr Platz war, um sich frei bewegen zu können.

Los ging es für mich bereits 8.30 Uhr. Ich war einer der Ersten vor Ort und hatte genug Zeit, mich beim Händler noch mit ein paar Magidolce Engelees einzudecken, um gewappnet zu sein für das Turnier. Bei zwei Stück zu einem Preis von 28 € konnte ich nicht viel verkehrt machen, zumal sie bei eBay nicht viel günstiger gehandelt werden. Nach ca. einer Dreiviertelstunde kamen dann zwei Kumpels aus unserer privaten Duellrunde und wir machten uns daran, die Decklisten zu schreiben. Nach ca. einer halben Stunde ging es dann auch schon los.

In der ersten Runde durfte ich gegen die derzeit gefürchteten Qliphort-Pendelmonster antreten. Ich hatte zwar das Glück, dass mein Gegenüber sie nicht perfekt spielte, aber durch seine Leere der Eitelkeit wurden meine Magidolces so stark im Spielaufbau gestört, dass ich wirklich überhaupt nichts machen konnte. Ist einmal die Spezialbeschwörung durch Engelee blockiert, läuft das Deck nun mal nicht so schnell an. So endete dann auch das erste Match mit einem 0:2 für mich.

Die zweite Runde versprach jedoch, interessanter zu werden. Es wurde ein Mirror Match mit Magidolces gegen eine junge Frau. Ihr Freund hatte ihr das Deck zusammengestellt und dementsprechend spielte sie nicht perfekt, aber es war ein Match auf Augenhöhe. Am Schluss ging es sogar in den Sudden Death, wo ich zu meiner Schande (der Judge hatte mich kurz abgelenkt >_>) gestehen muss, dass ich nicht richtig aufpasste und einen Angriff versäumte. Der Fairness halber pochte ich dann aber nicht darauf und lies die junge Dame gewinnen. Innerlich wusste ich ja, dass es genauso gut mein Sieg hätte sein können.

Danach ging es munter weiter gegen ein Brennender Abgrund-Deck. Mein Gegner war nicht von schlechten Eltern und entsprechend schnell war das Match entschieden. Gerade durch die „Ich werfe ein Monster ab und beschwöre zwei neue“-Strategie ist dieses Deck so schwer kleinzukriegen und produziert einfach immer wieder Feldvorteil. Selbst mit der Zerstörung der Monster meines Gegners habe ich ihm noch einen Gefallen getan (ähnlich wie bei den Schattenpuppen, aber dazu später mehr).

In der vierten Runde trafen dann endlich einer meiner Freunde und ich aufeinander und ich sah schließlich Licht am Ende des Tunnels. Er spielte ein Fallen-Deck mit vielen Fallenkarten, die man als Monster beschwören kann, schaffte es aber zu seinem Leidwesen nicht, Uria hervorzubringen. So konnte ich mit einem 2:0 einen klaren Sieg verbuchen.

Das fünfte und zugleich letzte Match (ich erhielt danach ein Freilos, weil kein Gegner mehr übrig war) bestritt ich schließlich mit zuvor erwähnten Schattenpuppen-Spieler. Es war wohl der traurige Abschluss für mich, da er in der ersten Runde die Hand seines Lebens zog und meinte, so glatt und sauber konnte er noch nie sein Spiel aufbauen und ich im kompletten Match eine unnütze Karte nach der anderen bekam. Ich meine, was soll man mit dreimal derselben Spielfeldzauberkarte auch anfangen?!
So überrannte er mich mit seinen Fusionsmonstern, die das Herzstück der Schattenpuppen darstellen. Und selbst mit Karten wie Reißender Tribut oder Schwarzes Loch konnte ich ihm nicht beikommen, da sich seine Schattenpuppe Falco ständig neu aufs Feld spawnte und mir keine Chance ließ, seine Seite einmal komplett leerzufegen.

Na ja, sei es drum. Es war mal wieder schön, seine Skills auf solch einem (wie ich finde) hohen Niveau testen zu können. Obwohl es nur lokale Events sind, spielen dort immer sehr viele Duellanten Meta-Decks und das Level ist fast schon auf dem der Deutschen Meisterschaft. So hat man immer einen guten Anhaltspunkt, wo man sich mit seinem Deck gerade befindet und was noch verbesserungswürdig ist. Außerdem spiele ich dadurch nun wieder aktiver YGOPro^^.

PS: Leider kommt dieser Artikel recht spontan, weshalb ich keine Fotos vom Event gemacht habe. Das nächste Mal werde ich diese aber beifügen, versprochen.

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2 Kommentare zu “SCS Release Turnier in Halle (Saale)

  1. Man es würde mich auf dauer ziemlich depremieren, wir beide müssten mal wieder Online gegeneinander zocken ^^ (Auch wenn ich ja wieder komplett raus war)

    Nächstesmal pack doch einfach 1-2 Bilder der genannten karten hier rein, dann hat man auch als nicht kenner einen gewissen bezug zu den karten ^^

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